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Totgesagte leben länger - Der Markersbacher Eisenbahnviadukt

Nach mehr als sechs Jahren ist 2009 pünktlich zu seinem 120. Geburtstag die Restaurierung des bekannten Markersbacher Eisenbahnviadukts beendet worden. Durch die umfangreichen Arbeiten bei denen die "Streichholzbrücke" gesandstrahlt wurde und insgesamt vier neue Farbanstrichen erhielt, sicherte die DB RegioNetz Erzgebirgsbahn GmbH den Fortbestand des unter Eisenbahnfreunden deutschlandweit bekannten Baudenkmals.
An den Renovierungsmaßnahmen waren die BIS Arnholdt GmbH, Niederlassung Ost, Großräschen, die Kurz Korrosions- und Oberflächenschutz GmbH, Cunewalde und die Ibb Ingenieur-, Brücken- und Tiefbau GmbH, Dresden maßgeblich beteiligt.

Die Erzgebirgsbahn ist damit Schutzengel, denn seit 2002 gehört die Strecke Schwarzenberg - Annaberg-Buchholz, die man im September 1997 stilllegte, der in Chemnitz ansässigen Bahntochter. Seit vergangenem Jahr rollen zu besonderen touristischen Anlässen unter dem Namen "Erzgebirgische Aussichtsbahn" (EAB) Sonderzüge zwischen den beiden erzgebirgischen Kommunen und damit auch wieder über das Markersbacher Eisenbahnviadukt.

Ein kurzer geschichtlicher Rückblick

1889 dampfte der erste Zug über das Markersbacher Eisenbahnviadukt. Die Brücke ist genauso wie das berühmte "Blaue Wunder" in Dresden ein "Kind" des bekannten Architekten Claus Köpcke (1831 bis 1911), der als Brückenbauer der sächsischen Staatsbahn schlechthin gilt. Köpcke erstellte den Grundentwurf, Ingenieur Hans Manfred Krüger (1853 bis 1926) erarbeitete die Detailpläne.
Der Bau begann bereits im August 1887 mit dem Herstellen der massiven Pfeilersockel und der Widerlager. Der erste Spatenstich für die Eisenbahnstrecke erfolgte nach Abschluss der Vorarbeiten am 17. April 1888 am späteren Bahnhof Schlettau. Nur etwa ein anderthalbes Jahr später - am 21. November 1889 - erfolgte die behördliche Abnahmefahrt. Eröffnet wurde die Strecke am 1. Dezember.

Technische Daten und Fakten des Gerüstpfeilerviadukts

Länge:

245 Meter

Höhe:

41,40 Meter

Gewicht der Pfeiler:

306 Tonnen

Zulässige Achslast:

18 Tonnen

Anstrichsfläche der Stahlkonstruktion:

7939 Quadratmeter

Der Viadukt wurde aus zirka 26.600 Einzelteilen gebaut.

 
Gefördert durch: die Europäische Union und den Freistaat Sachsen.